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Interregionales Projekt Gletschermonitoring: Abschluss am 1. Dezember

Das interregionale Gletschermonitoringkonzept für Südtirol und Tirol GLISTT (Glacier Inventory South Tyrol – Tyrol) wird nun am 1. Dezember über die Zoom-Plattform offiziell abgeschlossen.

Bis zum Jahr 2050 wird die Hälfte der Masse der Alpengletscher verschwunden sein. Der fortschreitende Vereisungsrückgang der Erde ist der unmittelbarste und eindeutigste Beweis für die globale Erwärmung, unterstreicht der Direktor des Landesamtes für Hydrologie und Stauanlagen in der Agentur für Bevölkerungsschutz Roberto Dinale. Mit Rudolf Sailer von der Universität Innsbruck und Claudia Notarnicola von Eurac Research war er federführend am innovativen Konzept zum grenzübergreifenden Gletschermonitoring unter besonderer Berücksichtigung der Anwenderorganisationen in den Bereichen Hydrologie, Naturgefahren, Wasser- und E-Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus beteiligt: Das Interreg-Projekt Glacier Inventory South Tyrol-Tyrol GLISTT wird nun nach knapp vier Jahren offiziell abgeschlossen.

Der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger wird mit dem Rektor der Universität Innsbruck Tilmann Märk und dem Präsidenten von Eurac Research Roland Psenner die Abschlussveranstaltung eröffnen, und zwar

am Mittwoch, dem 1. Dezember,

um 9 Uhr

über die Online-Plattform Zoom.

Ab 9.30 Uhr wird Amtsdirektor Dinale einen "melancholischen Blick auf Südtirols und Tirols Gletscher" werfen und dabei auch auf die Wanderausstellung "Goodbye Glaciers" eingehen, die seit Mai 2019 zwei Jahre lang an Standorten in Südtirol und Tirol zu sehen war. Von 10.15 bis 10.45 Uhr spricht Christoph Klug über das länderübergreifende Gletscherinventar; von 10.45 bis 11.15 Uhr referiert Mattia Callegari über die Verarbeitung von Informationen aus der neuesten Generation von Satellitendaten. Nach einer Zusammenfassung des Projektes und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, endet  die Abschlussveranstaltung um 12 Uhr.

Leadpartner des Projektes GLISTT - Interregionales Gletschermonitoringkonzept für die Region Südtirol-Tirol Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 sind das Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften und das Institut für Geographie an der Universität Innsbruck; Partner sind Eurac Research und die Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen.

Informationen:
Mehr über das Projekt auf der Internetseite der Universität Innsbruck. Im Anhang das Programm und hier der LINK für die Anmeldung.


Link zur Originalaussendung mit den eventuellen dazugehörigen Fotos, Videos und Dokumenten

mac